{"id":9,"date":"2015-11-19T11:07:39","date_gmt":"2015-11-19T10:07:39","guid":{"rendered":"http:\/\/internationales-kinderhaus.de\/ika-wp\/?page_id=9"},"modified":"2015-11-19T11:07:39","modified_gmt":"2015-11-19T10:07:39","slug":"konzeption","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/internationales-kinderhaus.de\/ika-2024\/konzeption\/","title":{"rendered":"Konzeption der Kindertagesst\u00e4tte Internationales Kinderhaus Augsburg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Warum mehrsprachig?<\/strong><\/p>\n<p>Wissenschaftliche Forschungen best\u00e4tigen, da\u00df die Fr\u00fchvermittlung einer zweiten Sprache als Schl\u00fcsselkompetenz f\u00fcr sp\u00e4teres Kommunikationsverm\u00f6gen gilt. Der fr\u00fche Erwerb einer zweiten Sprache f\u00f6rdert die kognitive Entwicklung und unterst\u00fctzt die allgemeine Sprachgewandtheit und das Sprachgef\u00fchl. Mehrsprachige Kinder gelten langfristig als sprachlich wendiger und im Denken leistungsf\u00e4higer.<\/p>\n<p>Generell ist die menschliche Sprachf\u00e4higkeit nicht auf Ein- sondern auf Mehrsprachigkeit ausgelegt. Dabei ist die nat\u00fcrliche Sprachlernf\u00e4higkeit in den Vorschuljahren besonders ausgepr\u00e4gt. Vorschulkinder n\u00e4hern sich einer Zweitsprache spontan und unbefangen. Im Gegensatz zu \u00e4lteren Kindern sprechen sie ungehemmt fremde Laute nach. Sie nehmen Neues interessiert und m\u00fchelos auf und lernen unbewu\u00dft und spielerisch \u00fcber Lieder, Spiele und Reime. Durch das Erlebnis authentischer Mehrsprachigkeit k\u00f6nnen die Kinder au\u00dferdem auf die globalisierte, multikulturelle Welt von morgen vorbereitet und die Grundlage f\u00fcr Toleranz zu anderssprachigen Menschen und ihren Kulturen gelegt werden.<\/p>\n<p><strong>Bilinguale Erziehung<\/strong><\/p>\n<p>Unser Konzept sieht vor, dass die zweite Sprache unter nat\u00fcrlichen Bedingungen erworben wird. Dies geschieht in allt\u00e4glichen Kommunikationssituationen. Dabei setzen wir auf die derzeit erfolgreichste Methode f\u00fcr den Spracherwerb, die Immersion (Sprachbad). Sie folgt den nat\u00fcrlichen Prinzipien, nach denen jeder Mensch seine Muttersprache erlernt. Im Zentrum steht dabei die Kontextualisierung, d.h. die Sprachvermittlung im Zusammenhang. Die Sprache wird in die Handlung eingebunden und das Gesagte durch Gesten, Handlungen und Zeigen unterst\u00fctzt. Die Kinder erschlie\u00dfen sich die Sprache selbst aus dem Zusammenhang, in dem sie gebraucht wird.<\/p>\n<p>Bei der Immersionmethode stehen Grammatik und Vokabeln nicht im Vordergrund. Die Sprache selbst ist nicht Thema sondern lediglich Werkzeug. Keinesfalls wird auf die Kinder Druck ausge\u00fcbt, die zweite Sprache zu sprechen oder einzu\u00fcben. Durch spielerische Motivation soll ein Interesse f\u00fcr die Sprache und das Kommunizieren geweckt werden. Mit Hilfe von Bildern, Gegenst\u00e4nden und situationsbezogenem Handeln der Erzieher erfassen die Kinder die Zweitsprache intuitiv und emotional \u00fcber alle Sinne, ganz wie beim Erlernen ihrer Muttersprache. Nach dem Prinzip &#8222;One person, one language&#8220; arbeiten in jeder Gruppe mindestens eine englisch- und eine deutschsprachige p\u00e4dagogische Fachkraft. Sie sprechen jeweils in ihrer Muttersprache und verstehen die entsprechend andere Sprache ausreichend. F\u00fcr die Kinder ist eine feste Zuordnung von Person und Sprache sehr wichtig, um sprachliche Verwirrungen zu vermeiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum mehrsprachig? Wissenschaftliche Forschungen best\u00e4tigen, da\u00df die Fr\u00fchvermittlung einer zweiten Sprache als Schl\u00fcsselkompetenz f\u00fcr sp\u00e4teres Kommunikationsverm\u00f6gen gilt. Der fr\u00fche Erwerb einer zweiten Sprache f\u00f6rdert die kognitive Entwicklung und unterst\u00fctzt die allgemeine Sprachgewandtheit und das Sprachgef\u00fchl. 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